|
Links: www.kurtwieland.ch
www.englisch-bern.ch
www.klavierstimmen-bern.ch
www-privatunterricht-bern.ch
www.nachhilfe-unterricht-bern.ch
Foto: Kurt Wieland mit Ennio aus dem Gymnasium Neufeld
|
Klavierunterricht in Bern
Klavierlehrer für Klassik, Unterhaltung und Jazz
Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene biete ich in Bern-Länggasse einen Klavierunterricht an, der sich in verschiedenen Musikstilen bewegt und für Anfänger und Fortgeschrittene ausgelegt ist.

Die Ziele im Klavierunterricht
- Freude an der Musik haben
- motiviert sein am Klavierspielen, die Herausforderungen angehen wollen, ohne sich dabei zu überfordern
- das Gefühl für Töne und Rhythmus entwickeln
- Musik erleben, hören, fühlen, begreifen
- Musiktheorie lernen und anwenden
- Klavierstücke erlernen und auswendig spielen können
- das Notenlesen erlernen
- die Musikalität und Sozialkompetenz fördern
- Die Koordination der Finger, beider Hände und des Pedals trainieren und dabei die Feinmotorik und Geläufigkeit der Finger verbessern und die Anschlagtechnik verfeinern
Der Klavierlehrer, der auf die Schüler eingeht
Im Klavierunterricht geht es mir wohl um den Erfolg der Schüler, aber nicht primär um hohe Leistungen. Vielmehr möchte ich als flexibler und geduldiger Klavierlehrer die Schüler mit ihren Bedürfnissen ernst nehmen und auf ihre Anliegen und Vorlieben eingehen, sie motivieren und ermutigen, zu Hause zu üben.
Der Klavierlehrer spielt unterschiedliche Stile
Dabei kommt es den Schülern zugut, dass ich selber gerne verschiedene Musikrichtungen spiele. Wenn ich mich ans Klavier setze, kann ich einmal zu Klassik aufgelegt sein und ein andermal zu Pop oder Jazz. Das merkt man ja auch, wenn man zu Hause Musik hört - nicht immer das Gleiche mag man auflegen oder denselben Radiosender einschalten. Diese Verschiedenartigkeit fliesst in den Klavierunterricht - ich bin ein Klavierlehrer, der den Schülern eine breite Palette an Möglichkeiten aufzeigen will.
Der Spass an verschiedenen Musikstilen hat seinen Preis im Klavierunterricht
Die Stücke von Bach, Mozart, Bartók etc. haben einen hohen musikpädagogischen Wert, weil sie beide Hände ins Spielen integrieren und direkt vom Klavier aus fürs Klavier komponiert wurden. Die Klavierversionen von aktuellen Charthits sind von der Spielart her oft etwas langweiliger. Beispiele hierzu sind die Klavierstücke der sechs Ausgaben von "Top Charts Gold" Vol. 1 - 6 mit Hits wie "Alejandro" von Lady Gaga, "Firework" und "Last Friday Night" von Katy Perry oder "Higher" von Taio Cruz Feat. Kylie Minogue, die wir auch im Klavierunterricht durchnehmen. Diese Klavierstücke sind zwar interessant zu spielen, aber erst in Begleitung der mitgelieferten Playback-CD im vollen Bass-Drum-Groove will richtig Freude aufkommen.
Machen wir doch einen Schnitt und wechseln zu Mozart: Wer hat nicht schon mal den türkischen Marsch "Alla Turca" gespielt? Der Begleit-Rhythmus in der linken Hand ist gegnüber den Hitparaden-Stücken treibender und pulsierender. Diesem gesellt sich rechts eine abwechslungsreichere Melodie dazu. Das Klavierstück lässt alle zehn Finger pausenlos über die Tasten gleiten, ist technisch anspruchsvoller, aber macht halt eben schon eine Menge Spass. Oder Beethoven's "Elise" bezeugt eindrücklich, wie schön ein Klavierstück klingt und zu spielen ist, wenn beide Hände gleichwertig ins Spiel integriert sind und eigentlich mit zehn Fingern und nicht mit zwei Händen Klavier gespielt wird. Vergleichbar dazu - diesmal mit Abstecher in den Jazz - ist eine Version Marianna Polistena's von John Coltrane's "Aisha", die ich fortgeschrittenen Schülern zeige: Mit allen Fingern werden Bass, Begleitung und Melodie ineinander verwoben, was das Stück sehr abgerundet erklingen lässt.
Diese Spielweise lässt auch Elton John auf den Plan rufen: Er komponiert auf dem Klavier und lässt sich wunderbar darauf spielen. Stücke wie "Your Song" oder "Blue Eyes" klingen à la Elton John, wenn man wiederum Bass, Begleitung und Melodie miteinander verbindet.
Der Balanceakt des Klavierlehrers
Die Klavierlektionen sind ein Geben und Nehmen, ein Abwägen des Lehrers, wie viel er von seiner musikalischen Persönlichkeit vermitteln will und wie stark die Schüler den Ton bzw. den Stil angeben. Wie viel möchte ich den Schülern von mir und meinen Vorlieben vermitteln, wie stark beeinflussen sie die Wahl der Musikstücke und die Art des Unterrichts? Wie oft soll ich ihnen sagen, sie sollten mehr üben, wie oft soll ich es einfach stehen lassen. Diese Fragen fliessen in den Klavierunterricht ein, und mit der Zeit pendelt sich so eine Richtung ein, die von meinen Ansichten und den Vorlieben der Schüler gleichermassen bestimmt ist.
Der Klavierlehrer sucht und findet die geeigneten Partituren
Anfänger können die Europäische Klavierschule oder die Schule von Aaron verwenden. Jazzliebhabern bietet sich die "Jazzbibel" namens Realbook an, aus dem wir an Standards wie Take the A-Train, Yesterdays, All Blues oder Autumn Leaves erarbeiten. Auch der Blues mit dem Blues-Schema ist ein geeigneter Ausganspunkt fürs Improvisieren und Jonglieren mit den vorgegebenen Tönen der Bluesleiter. Wer sich mehr für Pop interessiert, lernt Klavierstücke von Billy Joel, Phil Collins, Joe Jackson, Elton John, Beatles oder Chart Hits von Madonna, Rihanna, Bruno Mars etc. Eine Kollektion von ausgewählten Klaviernoten legt der Klavierlehrer für jede Geschmacksrichtung für Sie bereit und kann ergänzt werden durch Ihre Ideen, die sie in den Klavierunterricht mitbringen, und auch mal durch eine Demo-Version in Youtube.
Oder gleich ganz ohne Noten Klavier spielen
Als ich bei Marianna Polistena Klavierunterricht nahm, musste ich die gelernten Jazz-, Pop- und Blues-Klavierstücke ohne Noten nach Hause nehmen, sie war selber fast blind. Entweder brachte sie mir die Stücke Schritt für Schritt bei und ich registrierte das Gelernte, oder ich nahm sie auf Cassette auf und hörte sie zu Hause Schritt für Schritt und spielte sie nach. Dieses direkte Spielen ohne Noten fördert gibt einem das Gefühl von Freiheit. Manchen Klavier-Schülern bringe ich so "Your Song" und "Blue Eyes" von Elton John oder "Aisha" von John Coltrane bei, ganz im Stil von Marianna Polistena, die in Polo Hofers Schmetterband gespielt hatte. Sich die Musik so angeeignet, vergisst man sie nicht so schnell wieder. Man verinnerlicht die Abläufe, indem man sie gleich von Anfang direkt auf dem Klavier ohne Noten spielt und immer wieder aus der Erinnerung heraus spielt.
In einer Klavierlektion mit Ennio machte ich kürzlich die Erfahrung, wie es einfacher geht, wenn man Henry Manchinis "Pink Panter" in kleinen Abschnitten ohne Noten auf dem Klavier spielt. Zunächst sträubte er sich und wollte ab Blatt spielen. Aber er merkte, wie es viel einfacher ging, als ihm der Klavierlehrer dieses Stück direkt auf dem Klavier beibrachte - die Noten sind schwierig zu entziffern und erschweren den Zugang zum Stück. Es war im Vergleich einfacher und eingängiger für ihn, das Klavierstück dem Klavierlehrer nachzuspielen.
Spassfaktor Klavierunterricht trotz Musiktheorie
Ohne Leistung kommt man auch im Klavierunterricht nicht weiter, und dass Sie zu Hause üben, ist Voraussetzung für den Lernerfolg. Die Freude an der Musik soll aber erhalten bleiben und wir nehmen uns Zeit, die Klavierstücke gründlich einzuüben, allenfalls auch mal einen Ton höher zu spielen und, wenn es passt, die jeweilige Komposition auch von der Musiktheorie her anzuschauen, d.h. sie von der Tonart, vom Aufbau und von der Kompositionstechnik her zu untersuchen. Dieser Zugang stellt eine Verbindung von Musiktheorie und Praxis her, Sie können die Stücke so besser einordnen und Schüler lernen die Theorie, die sie auch im Musikunterricht durchnehmen.
Doppelte Bereicherung im Klavierunterricht
Jede Klavierlektion hat durch die individuelle Interpretation der ausgewählten Musikstücke ihren besonderen Charme und eigenen Charakter. Sie ist für die Schüler wie auch für mich als Klavierlehrer bereichernd und weckt die Freude an der Welt der Töne. Auch wenn die Kompositionen nie ganz perfekt ausgeführt werden, wenn der Rhythmus etwas holpert oder sich unpassende Töne einmischen, haben sie eine anregende Wirkung auf den Spielenden selber und auf den Zuhörenden. Der Klavierunterricht bietet eine Gelegenheit, die positive, aufbauende Atmosphäre der gespielten Noten selber zu erleben und aktiv mitzugestalten. Die Erinnerung daran begleitet uns in den Alltag und wird beim Üben wiederhergestellt. Es ist dann, als ob das Klavier einem etwas davon, was man ihm über die Tasten eingibt, zurückgeben möchte - aber nur solange man auch darauf spielt, denn die Musik ist die zeitgebundenste und vergänglichste aller Künste :)
Der kognitive Aspekt des Klavierunterrichts darf nicht unerwähnt bleiben: Beim Klavierspielen wird unser Gehirn aktiv. Die zehn Finger, rechte und linke Hand müssen koordiniert werden, die Noten vom Blatt den Weg auf die Tasten finden und der Zusammenhang zwischen allen Tönen muss hergestellt werden, damit ein Stück entsteht. Jüngeren, aber besonders auch älteren Menschen bietet der Klavierunterricht so die Möglichkeit, die Denk- und Erinnerungsfähigkeit zu schulen und zu erhalten.
Nachhilfe Bern Privatunterricht Math Mathematik, Deutsch, Franz, Französisch, Englisch, Unterricht, Klavierunterricht, Klavierstimmen, lernen, Stützunterricht, Ausbildung, Weiterbildung, Klavierstimmer, Erfolg, Geduld, Tutoring, German courses, French, English, Mathematics, teaching, learning, private school, ecole prive, lecons, Unterricht, Klavierunterricht, Klavierstimmen, Klavierstimmer, lernen, Stützunterricht, Ausbildung, Weiterbildung, Erwachsenenbildung, günstig, Erfolg |